Honig - Pur wie die Natur

Honig - Ein Goldgeschenk der Natur

Die einen schätzen Honig als süße Köstlichkeit, andere als absolut reine Naturkost mit gesundheitsfördernden Eigenschaften, wieder andere schwören auf Honig als Haus- bzw. Heilmittel oder nutzen ihn zur Schönheitspflege. Auf jeden Fall ist Honig ein köstliches und gesundes Naturprodukt und dabei so facettenreich wie kaum ein anderes Nahrungsmittel.

Die ältesten Höhlenmalereien, die „Honigjäger“ abbilden, sind angeblich rund 16 000 Jahre alt, und der Ursprung der Hausbienenhaltung zu gezielten Honiggewinnung wird bereits im 7. Jahrtausend v. Chr. in Anatolien vermutet. Im alten Ägypten 3 000 v. Chr. galt Honig als Speise der Götter. Königin Kleopatra soll ihn bereits zur Verbesserung ihrer ohnehin schon legendären Schönheit verwandt haben. Hoch geschätzt war Honig auch in den Hochkulturen der Assyrer und Chinesen. Und Hippokrates lehrte bereits 400 v. Chr., dass Honigsalben Fieber senken und Honigwasser die Leistung der Athleten bei den antiken Olympischen Spielen verbesserte.

Das deutsche Wort Honig stammt von einem alten indogermanischen Begriff ab, der Honig der Farbe nach als den „Goldfarbenen“ bezeichnet. Im Althochdeutschen hieß er honag (nebst Varianten), und so erklären sich auch die verwandten Namen in anderen germanischen Sprachen, z. B. honey (englisch), honung (schwedisch), honing (niederländisch) u.a.

In Nordeuropa hat die Imkerei zweifellos mit der Wildbienennutzung, der sogenannten Zeidlerei, begonnen. Aber bereits die Germanen übernahmen von den Römern die Hausbienenzucht in sogenannten Körben. So wurde Honig zum wichtigsten Süßstoff Europas, der jedoch durch die industrielle Gewinnung von Rübenzucker zu Beginn des 19. Jahrhunderts immer mehr verdrängt wurde. Die Reformbewegung warnte frühzeitig davor und betonte zugleich die grundlegende Bedeutung der Naturbelassenheit des Honigs.

Mehr als die Summe seiner Teile

Auf den ersten Blick erscheint Honig nur als eine dickflüssige bis feste, teilweise kristallisierte Substanz, die durch ihren hohen Anteil an Frucht- und Traubenzucker sehr süß schmeckt. Aber er ist in seiner Zusammensetzung äußerst facettenreich. Insgesamt wurden in Honig 24 verschiedene Zucker und darüber hinaus ca. 180 Begleitstoffe nachgewiesen, darunter wertvolle Enzyme und Inhibine, Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Säuren und Aminosäuren, Proteine und Aromastoffe.

Seine Hauptbestandteile sind Fruchtzucker (Fructose) und Traubenzucker (Glucose). Dieser hohe Zuckergehalt macht Honig so extrem lange haltbar. Honig, der in Tonkrügen luftdicht versiegelt wurde und ägyptischen Pharaonen als Grabbeilage diente, war nach der Graböffnung, d. h. nach rund 4 000 Jahren, noch immer genießbar.

Heilen mit Honig

Über die in vielen Fällen heilende Wirkung des Honigs wird seit Jahrtausenden berichtet. Er soll leicht entzündungshemmend wirken, so dass Schwellungen, erhöhte Temperatur und lokaler Schmerz zurückgehen. Ebenso wird ihm eine antibiotische Wirkung zugesprochen. Mit Honig bestrichene Wunden heilen angeblich gleichmäßiger und das bei geringerer Narbenbildung. Mitunter wird Honig sogar als Wundauflage benutzt, da er aufgrund des hohen Zuckergehalts leicht antiseptisch wirkt und in Wunden vorhandenes totes Gewebe abbaut. Das geschieht vermutlich durch die Aktivierung des menschlichen Immunsystems. Zum Behandeln von Verbrennungswunden eignet sich Honig allerdings nicht.
Daneben werden in neuerer Zeit noch weitere Inhaltsstoffe (z. B. Inhibine) mit positiven Wirkungen erforscht, da diese unter anderem krank machende Bakterien abtöten können.

Nektar und Honigtau

Die Ausgangsstoffe für alle Honige sind, je nach Pflanzenart, Blütennektar und Honigtau. Blütennektar ist ein zuckerhaltiger Saft mit Aromastoffen, Mineralstoffen, Enzymen und Wasser, den die Pflanze in besonderen Drüsen der Blüte, teilweise auch außerhalb der Blüte, produziert. Die Zusammensetzung des Nektars unterscheidet sich je nach der Pflanze. Boden- und Klimaverhältnisse und sogar die Tageszeit üben gleichfalls Einfluss auf die Nektarzusammensetzung aus.

Für manche Honige, so z. B. für den EDEN Honig Europäischer Wald und den Honig EDEN Tanne, sammeln die Bienen von Bäumen auch den sogenannten Honigtau. Ein zuckerreicher Pflanzensaft, der durch Leitungsbahnen zu Blättern, Nadeln und jungen Trieben fliesst. Diese werden von Insekten „angezapft“.

Besteht ein Honig am Ende zum überwiegenden Teil aus einer dominierenden botanischen Quelle, seien es nun Lavendel- oder Orangenbaumblüten o. a., spricht man von einem sogenannten Trachtenhonig. Das sind Honige, bei denen die Bienen überwiegend eine Pflanzenart zum Sammeln angeflogen haben.
Dadurch entstehen die im Geschmack so facettenreichen EDEN Blütenhonige wie Linde, Akazie, Thymian, Lavendel und die etwas würzigeren Honigtauhonige wie EDEN Tanne oder Europäischer Wald.

Kandierter Honig

Je nach Sorte besteht Honig aus unterschiedlichen Anteilen von Frucht- und Traubenzucker sowie trachten- bzw. sortenspezifischem Zucker wie Malzzucker. Flüssige Honige kristallisieren nach einiger Zeit. Man bezeichnet diesen völlig natürlichen Vorgang als Kandieren. Je mehr Traubenzucker ein Honig enthält, desto schneller kandiert er. Honige mit einem hohen Anteil an Frucht- oder Malzzucker, wie Akazienhonig, bleiben dagegen sehr lange flüssig. Neben den Zuckeranteilen spielt auch der Restwassergehalt des Honigs eine wichtige Rolle beim Kandieren.

Mutterlauge

Auf der Oberfläche eines cremigen Honigs kann sich eine bernsteinfarbene Flüssigkeit absetzen. Diese nennt man „Mutterlauge“. Sie entsteht, wenn sich aufgrund vorhandener Enzyme der Fruchtzucker vom Honig trennt und auf der Oberfläche ablagert. Ein Indiz für das Vorhandensein wichtiger Enzyme und damit für eine schonende Behandlung des Honigs.

Die Sprache der Bienen

Bienen summen nicht nur, sie haben auch eine Sprache. Genau genommen eine Körpersprache, mit denen sie anderen Bienen den Ort, die Richtung, die Entfernung und die gefundene Futtersorte mitteilen können. Dazu führen sie „Verständigungstänze“ auf. Beim „Rundtanz“ dreht sich die Biene im Kreis und teilt so mit, dass sich eine Futterquelle ganz in der Nähe befindet. Weiter entfernte Futterquellen zeigt der „Schwänzeltanz“ an. Ein Auf- und Abbewegen des Hinterleibs, das Schwänzeln, weist die Richtung. Dabei läuft die Biene eine Acht, um die Entfernung des Futters anzugeben. Je langsamer sie läuft, desto anstrengender war der Rückflug, desto weiter liegt demnach die Futterquelle.

Die Mischung macht´s

Klar, dass es bei einem Naturprodukt wie Honig zu saisonalen Beeinflussungen und Schwankungen kommt. Regionaler Temperatur- und Witterungsverlauf, die dadurch beeinflusste Blühdauer, die unterschiedlichen Blühzyklen und vieles mehr sorgen dafür, dass Honig niemals hundertprozentig gleichbleibend ist.
Um ein auf Dauer gleichbleibend köstliches Aroma zu erhalten, werden Delikatessen wie EDEN Honig Auslese oder Blütengold deshalb immer wieder neu und optimal gemischt. Damit kennen wir uns bei EDEN seit nunmehr über 100 Jahren bestens aus. In der Kunst, über Jahre hinweg immer wieder einen äußerst beliebten, gleichbleibend harmonischen Geschmack auf Ihren Tisch bringen zu können.

Gesammelte Kompetenz in Honig

Honig hat bei EDEN eine lange Tradition. Unser kompromissloses Qualitätssicherungssystem und unsere sorgfältige Auswahl garantiert Honig erster Güte. Mit allen wertvollen Nähr- und Wirkstoffen, so sinnvoll, wie die Natur sie hat entstehen lassen.
EDEN Honige sind voll ausgereift, sorgsam geschleudert und gelagert. All das mit einer Sorgfalt, die uns inzwischen zum größten Honiganbieter in Reformhäusern gemacht hat. Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass unser Honig so gut schmeckt, dass auch Kenner ins Schwärmen geraten. Versuchen Sie ihn am besten selbst.

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