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Honig Pur, wie die Natur

Kandierter Honig

Flüssige Honige kristallisieren nach einiger Zeit. Man bezeichnet diesen völlig natürlichen Vorgang als Kandieren. Je mehr Traubenzucker ein Honig enthält, desto schneller kandiert er. Honige mit einem hohen Anteil an Frucht- oder Malzzucker, wie Akazienhonig, bleiben dagegen sehr lange flüssig. Neben den Zuckeranteilen spielt auch der Restwassergehalt des Honigs eine wichtige Rolle beim Kandieren.



Mutterlauge

Auf der Oberfläche eines cremigen Honigs kann sich eine bernsteinfarbene Flüssigkeit absetzen. Diese nennt man „Mutterlauge“. Sie entsteht, wenn sich aufgrund vorhandener Enzyme der Fruchtzucker vom Honig trennt und auf der Oberfläche ablagert. Dies ist ein Indiz für das Vorhandensein wichtiger Enzyme und damit für eine schonende Behandlung des Honigs.



Wert- und Wirkstoffe im Honig

Der Honigfächer Je nach Sorte besteht Honig aus unterschiedlichen Anteilen von Frucht- und Traubenzucker sowie trachten- bzw. sortenspezifischem Zucker wie Malzzucker. Außerdem enthält Honig wichtige Enzyme, Mineralstoffe, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe wie die Flavonoide. Wussten Sie schon? Honig enthält 30 % weniger Kalorien als Zucker bei gleicher Süßkraft!




Bild-Quelle: Bieneninstitut Kirchhain



Import von Honig

Aufgrund des hohen Honigverbrauchs der Deutschen kann nur ein Teil des Bedarfs aus den heimischen Honigernten gedeckt werden. Um eine optimale Rohware zu sichern, wird der übrige Honig aus den klima- und vegetationsbegünstigten Regionen der Erde importiert. Honige aus den Mittelmeerstaaten sowie den lateinamerikanischen Ländern, vor allem aus Mexiko und Argentinien, gehören zu den besten der Welt.



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