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Gesundheitslexikon
Im Gesundheitslexikon erhalten Sie ausführliche Informationen und Definitionen zu diversen Stichwörtern rund um Ernährung und Gesundheit.

Urheber dieses Lexikons ist die Reformhaus Fachakademie. Inhaltliche Abweichungen zu den EDEN Produktinformationen sind daher grundsätzlich möglich.




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Margarine


Margarine ist eine streichfähige Zubereitung aus

Geschichte:

Die erste Margarine, von dem französischen Forscher Meges-Mouries 1870 als billiger Ersatz für Butter erfunden, bestand aus Rindertalg, Wasser und Milch. Die erste rein pflanzliche Magarine wurde 1907 durch Friedrich Landmann in EDEN-Oranienburg entwickelt.

Herstellung:

Der mengenmäßig wichtigste Rohstoff für herkömmliche Margarine ist heißgepresstes und raffiniertes (chemisch gereinigtes) Sojaöl (Öle). Damit es eine streichfähige Konsistenz erhält, wird es fester gemacht (=gehärtet) Fetthärtung, Umesterung.
Herkömmliche Margarine kann also gehärtete und/oder umgeesterte Fette enthalten, weiterhin von Natur aus feste pflanzliche und/oder tierische Fette, Wasser, Milch- oder Molkenpulver, Salz, Sojalecithin als Emulgator, zugesetzte Vitamine, natürliche Farbstoffe und Zitronensäure.

Bedeutung für die menschliche Ernährung:

Margarine ist ähnlich zusammengesetzt (80 % Fett, 20 % Wasser) wie Butter. Sie wird daher häufig als "Butterersatz" verwendet. Vorteile sind das Fehlen von Cholesterin und ein meist hoher Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren (MUFS).
Ungehärtete und nicht umgeesterte Margarine aus natürlichen Rohstoffen mit einem hohen Anteil an Kaltpressölen sind in der Vollwerternährung gut einzusetzen. Menschen mit Fettstoffwechselstörungen sollten Margarinen mit einem hohen Anteil an "MUFS" (Diätmargarinen) der Butter vorziehen.


Literatur
Mann, E.; Küsthardt, H.H.: Warenkunde für den Fachkaufmann im Diät- und Reformhaus; Deutscher Reform-Verlag, 1987.

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